Behinderung verstehen, Behinderung denken
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Behinderung verstehen, Behinderung denken
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| Untertitel |
eine qualitative Analyse von Klassifizierungsinstrumenten am Beispiel der ICF
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| Verfasserangabe |
Karin Erkenger ; Christine Rumpf. Hannelore Reicher
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| Person | |
| Auflage |
[Druck]
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| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
288 Seiten
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| Fußnote |
Masterarbeit ; Literaturverz. S. 220 - 232
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Um ein Grundverständnis für so genannte Klassifizierungsverfahren von Menschen mit Behinderung zu erhalten, bedarf es einer Hinführung zur Thematik. Die theoretische Aufarbeitung wissenschaftlicher Literatur der vorliegenden Masterarbeit geschieht in drei wesentlichen Abschnitten Es wird zunächst auf Definitionen, Verständnisweisen und Modelle von Behinderung eingegangen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit grundlegenden Gesetzen für Menschen mit Beeinträchtigung. Zuletzt wird die Thematik der Klassifizierungen konkretisiert. Hierin wird die Entwicklung der von der WHO erarbeiteten Klassifizierungsinstrumente dargestellt. Anschließend wird auf International Classification of Functioning, Disability and Health als solche eingegangen.
Die empirische Untersuchung beschäftigt sich mit den Fragestellungen, wie Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft wahrgenommen werden, inwiefern aktuelle gesetzliche Grundlagen ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Beeinträchtigung unterstützen und wie Einstufungsverfahren von betroffenen Personen erlebt werden. Zur Beantwortung dieser wurden gesamt elf ExpertInneninterviews geführt, wovon neun der interviewten Personen und zwei weitere im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderungen beschäftigte ExpertInnen sind. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) zeigt, dass die betroffenen ExpertInnen zwar Fortschritte im Umgang mit Menschen mit Behinderung erkennen, eine Weiterentwicklung jedoch notwendig ist, um zu leben wie andere, nicht behinderte Menschen auch. Hinsichtlich Einstufungsverfahren zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Aussagen Betroffener und Durchführender. Betroffene erleben die Berücksichtigung der individuellen Komponente als zu kurz greifend, was für den im Inklusionsbereich tätigen Experten jedoch ein primäres Ziel in der Durchführung von Einstufungsverfahren darstellt. |
| Altersbeschränkung |
16
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| Illustrationsangaben |
Illustration(en)
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