Tagebuch einer Schizophrenen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Tagebuch einer Schizophrenen
Journal d'une schizophrène |
| Untertitel |
Selbstbeobachtungen einer Schizophrenen während der psychotherapeutischen Behandlung
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| Verfasserangabe |
Marguerite Sechehaye. [Aus dem Franz. übers. von Eva Moldenhauer]
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
613
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| Auflage |
1. Aufl., dt. Erstausg.
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| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt am Main
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| Jahr | |
| Umfang |
152 S.; 17,5 cm
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| Fußnote |
Literaturverz. S. [154]
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Der Schizophrene ist häufig entgegen den Beobachtungen seiner Umwelt durchaus imstande, diese Umwelt und vor allem seinen inneren Zustand zu registrieren. Dieses Vermögen »erlaubt es dem Kranken später, sich an die Etappen seiner Krankheit zu erinnern und sie gegebenenfalls zu erzählen« (Sechehaye). Bei dem vorliegenden Tagebuch handelt es sich um eine solche retrospektive Beschreibung des Krankheitsverlaufs. Es zeichnet die subjektiven Wahrnehmungen der Schizophrenen Renée nach vom Ausbruch der Krankheit, von den ersten Anzeichen des Realitätsverlusts, über den völligen Verfall zu ersten Schritten der Rückgewinnung der Realität bis zur Wiederherstellung. Zugleich spiegelt dieser Bericht die Methode der Psychoanalytikerin M. Sechehaye, die für Renée die einzige rettende Verbindung zur Realität darstellt. In einer Interpretation im 2. Teil der Studie expliziert M. Sechehaye ihre im Fall von Renée erfolgreiche Methode der »symbolischen Wunscherfüllung«, indem sie an Hand des Materials noch einmal die Auflösung und Rekonstruktion des schizophrenen Ichs aus wissenschaftlicher Sicht nachvollzieht.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Provinzbibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol - Innsbruck |
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