<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Lessmann, C. B.</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Sisters</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">Zicken, Zoff und viel Gefühl : Band 2</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="b">Loewe</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Wie vier Mädchen in ihren Träumen leben und in der Realität agieren. (ab 13) (JE)      Enid Blyton bot ihren Heldinnen die von Eltern befreite und zudem behagliche Atmosphäre des Internats: man nennt das auch "heile Welt". Das Autorenkollektiv, das die vorliegenden Bände konzipiert, bietet seinen Helden/innen und Lesern/innen zwar ein ebenso von Eltern befreites Ambiente, verarbeitet jedoch alle Probleme, die Eltern je haben bzw. machen können: man nennt das auch "problematisches Milieu". Wenn wenigstens die dargestellte Realität echt wäre: Jasmins alkoholkranke Mutter, Magdalenas Tagträume, Lauras Familien-Wünsche, Nicoles straffälliger Vater. Die Geschichten spielen in der betreuten Mädchen-Wohngemeinschaft, der Betreuer erzählt seinen unbeschützten "Schützlingen" just zu Weihnachten von seiner zu starken Mutterbindung. Die Erzählstränge bündeln sich am Weihnachtsfest, die frustrierten Mädchen - Jasmins Mutter besoffen, Nicoles Vater auf neuen kriminellen Pfaden, Lauras Wunsch-Pflege-Eltern sadistische, ausgetrocknete Puristen - feiern nun doch das Fest der Liebe zusammen. Ende. Alkoholkranke Eltern sind für viele Kinder Realität, ebenso straffällig gewordene Elternteile: das Leid von Menschen verdient und findet in vielen Texten der Jugendliteratur eine respektvolle, differenzierte Darstellung. Der vorliegende Text ist plakativ, das "Milieu" wird zum unbekannten Abenteuerszenario - "So leben sie also in der betreuten WG!"  Das Ringen um Sprachwitz war ebenso erfolglos wie der Versuch, in den einzelnen Erzählsträngen, d. h. in den Einzelschicksalen, Spannung aufzubauen. Verzichtbar.  *bn* Christina Gastager-Repolust</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="3" ind2=" " tag="024">
      <marc:subfield code="a">9783785540183</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
