Ist die Zukunft noch zu retten?
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Ist die Zukunft noch zu retten?
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Hamburg
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255 S.
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(PZ 1/87*13) 1943 schlug der Verfasser - damals in der amerikanischen Emigration - erstmals die Gründung eines neuen Wissenschaftszweiges vor, der sich mit zukünftigen Entwicklungen beschäftigen sollte. Er nannte ihn "futurology". 1980 veröffentlichte Ossip K. Flechtheim als Professor der politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin das Buch "Der Kampf um die Zukunft - Grundlagen der Futurologie". In dem hier angezeigten Werk sucht er die Krisensituation der Menschheit am Jahrtausendende der Dringlichkeit nach zu reihen, wobei er zu folgender Einschätzung gelangt: 1. Rüstungswettlauf und Krieg, 2. Bevölkerungsexplosion und Hunger (insbesondere in der Dritten Welt), 3. Umweltbedrohung und -zerstörung, 4. Wirtschaftskrise im Westen und Überplanung im Osten, 5. Demokratiedefizit und Repression, 6. Kulturkrise, 7. Krise der Familie und Identitätsverlust des Individuums. Eine eindrucksvolle, faktenreiche und denooch leicht lesbare Schilderung der "Megakrise". Neu und daher hervorzuheben ist die überzeugende Darstellung der "physischen und psychischen Krise" der bedrängten und entfremdeten Individuen. Dieser Themenkreis wurde bisher von der Zukunftsforschung nur unzureichend oder gar nicht berücksichtigt.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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