Zivilgesellschaft

Bezeichnung Wert
Titel
Zivilgesellschaft
Untertitel
bürgerschaftliches Engagement von der Antike bis zur Gegenwart ; Texte und Kommentare
Verfasserangabe
Jürgen Schmidt
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
55687 : Rowohlts Enzyklopädie
Auflage
Orig.-Ausg.
Verlag
Ort
Reinbek bei Hamburg
Jahr
Umfang
351 S.
ISBN10
3-499-55687-1
ISBN13
978-3-499-55687-6
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Zivilgesellschaft / von Jürgen Schmidt Niemand kommt heutzutage am Begriff "Zivilgesellschaft" vorbei, der politisch, publizistisch oder lehrend tätig ist. Dennoch gibt es im deutschsprachigen Raum keine Quellensammlung, die die Wurzeln des Zivilgesellschaftsbegriffs sichtbar macht. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Woher kommt er? Diese Fragen beantwortet der Quellenband "Zivilgesellschaft" anhand von Texten von der Antike bis zur Gegenwart. Ausgewählt werden philosophische, rechtshistorische und politische Texte. Vereinzelt werden darüber hinaus Quellen hinzugezogen, die Hinweise auf die Praxis der Zivilgesellschaft geben. Angesichts der zahlreichen Debatten und seiner Popularität ist die Ortung und Verortung des Zivilgesellschaftsbegriffs ein nützliches und notwendiges Unterfangen. Die Texte zeigen Wege bürgerschaftlichen Engagements, Gemeinsinns und Teilhabe auf, lassen aber auch erkennen, dass zivilgesellschaftliches Handeln mit Exklusion verbunden sein kann. Insgesamt geht es nicht darum, den Zivilgesellschaftsbegriff zu verklären, sondern seine Chancen und Grenzen sichtbar zu machen. Schon die Bürger der griechischen Polis nahmen billigend die Existenz der Sklaven in Kauf; die Partizipationsrate der bürgerlichen Gesellschaft in den deutschen Städten des frühen 19. Jahrhunderts erreichte kaum die Zehn-Prozent-Marke. Die Ambivalenzen des Zivilgesellschaftsbegriffs sind daher bei der Auswahl der Texte berücksichtigt. Nicht jeder gesellschaftlicher Verkehr im bürgerlichen Leben war aus sich heraus gleichbedeutend mit zivilgesellschaftlicher Teilnahme.
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