Manierismus
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Manierismus
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| Untertitel |
interdisziplinäre Studien zu einem ästhetischen Stiltyp zwischen formalem Experiment und historischer Signifikanz
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| Verfasserangabe |
hrsg. von Bernhard Huss ; Christian Wehr
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
56
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| Verlag | |
| Ort |
Heidelberg
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| Jahr | |
| Umfang |
429 S.
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| ISBN10 |
3-8253-6239-6
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| ISBN13 |
978-3-8253-6239-3
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Manierismus : Interdisziplinäre Studien zu einem ästhetischen Stiltyp zwischen formalem Experiment und historischer Signifikanz
Jenseits der anhaltenden Kontroversen, die um den künstlerischen Manierismus geführt wurden, konvergieren die meisten Positionen immer wieder in einem Punkt: Das genuine Merkmal manieristischer Diskurse ist demnach die programmatische Missachtung tradierter ästhetischer Normen und Konventionen, oft auch der provokative Verstoß gegen sie. Dies gilt für die bildenden Künste ebenso wie für die Architektur, Literatur und Musik. Charakteristisch ist dabei, dass sich diese subversiven Gesten kaum inhaltlich-thematisch, sondern nahezu ausschließlich formal manifestieren. Die Beiträge des Bandes möchten diese eindimensionale Festlegung aufbrechen und auf weiterführende historische und funktionsgeschichtliche Zusammenhänge öffnen. Sie stellen die grundsätzliche Frage, inwieweit die manieristische Subversion der Norm auch auf geschichtliche Kontexte zielt. Weit über das Ästhetische hinaus wandelt sich der Manierismus oft zur Repräsentationsinstanz sozialer, politischer, psychologischer oder musikalischer Grenzbereiche, die sich den offiziellen Diskursen tendenziell entziehen.
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