Bertha Pappenheim

Bezeichnung Wert
Titel
Bertha Pappenheim
Untertitel
soziale Arbeit, Frauenbewegung, Religion
Verfasserangabe
Gudrun Wolfgruber (Hg.)
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Band 8
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
211 Seiten
ISBN13
978-3-85409-760-0
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Bertha Pappenheim : Soziale Arbeit, Frauenbewegung, Religion Zur Geschichte der Sozialarbeit und Sozialarbeitsforschung Band 8 Leben und Werk Bertha Pappenheims (1859-1936) werden in diesem Band mittels einer Biografie und ausgewählter Originalbeiträge dargestellt. Die Wienerin Bertha Pappenheim war maßgeblich an der Errichtung jüdischer Wohlfahrtseinrichtungen, insbesondere der Kinder- und Jugendwohlfahrt beteiligt und um die Zentralisierung der jüdischen Wohlfahrt bemüht. International engagierte sich die Mitbegründerin des Jüdischen Frauenbundes (1904) innerhalb der Jüdischen Frauenbewegung um Gleichberechtigung sowie im Kampf gegen Mädchenhandel und Prostitution. Während ihr sozialpolitisches, emanzipatorisches Engagement und ihre literarisch-publizistischen Arbeiten in Vergessenheit gerieten, wurde Bertha Pappenheim unter dem Pseudonym "Anna O.", als ehemalige Patientin Josef Breuers berühmt, die einen entscheidenden Impuls zu Sigmund Freuds Psychoanalyse setzte ("Studien über Hysterie" 1895). Angesichts dieser "doppelten Identität" wird das Engagement Pappenheims danach befragt, inwiefern es nicht auch als ein Schlüssel zur eigenen Selbsthilfe verstanden werden kann. Die ausgewählten Texte Pappenheims exemplifizieren das religiös motivierte Selbstverständnis ihres sozialen Engagements und verweisen auf einen intellektuellen Kampf zwischen Tradition und Moderne.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken

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