Dazwischen Lili
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Dazwischen Lili
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Nihad Siris. Übers. von Regina Karachouli
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Basel
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| Jahr | |
| Umfang |
176 S.
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| ISBN10 |
3-85787-398-1
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| ISBN13 |
97838578739
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| Fußnote |
Übers. aus dem Arab.
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| Annotation |
Eine beeindruckende Diktaturschilderung ohne viel Blutvergießen - trotzdem oder gerade deshalb so beängstigend. (DR) Der syrische Autor Nihad Siris lässt seinen sympathischen Protagonisten - den mit Schreibverbot belegten Schriftsteller Fathi Schín - die furchteinflößenden Mechanismen einer Diktatur erleben. Seine Stelle beim Fernsehen verlor er, als er es ablehnte, in seiner Sendung einen literarischen Wettbewerb über den Großen Führer zu veranstalten. Bei einer von oben diktierten und organisierten Großdemonstration zur Feier des Jahrestages der Übernahme durch den Großen Führer setzt sich Fathi für einen Jungen ein, der von Regierungsschergen verprügelt wird. Aus diesem Grund wird ihm sein Ausweis genommen. Was folgt, ist eine Odyssee durch die bürokratischen Dunkelkammern einer Diktatur. Einzig Ali Hassan, ein hochrangiger Offizier, vermag ihm zu helfen. Hassan will nämlich in Kürze Fathis Mutter heiraten. Schon bald erkennt dieser, dass Hassan ihm nur aus politischen Gründen hilft. Ohne viel Blutvergießen zeigt der Autor die beängstigende Funktionsweise einer Diktatur und kommt dabei immer wieder auf die Rolle der Medien zurück. Ein glaubwürdiges Plädoyer für die Freiheit und ein Aufruf zur Vorsicht an all jene, die die Freiheit nicht zu schätzen wissen. Sehr spannend, sehr empfehlenswert! *bn* Markus Jäger
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