Eben war der Sarg noch da!

Bezeichnung Wert
Titel
Eben war der Sarg noch da!
Untertitel
Geschichten vom Sinn und Unsinn des Sterbens
Verfasserangabe
Julius Müller. Mit Ill. von Christian Eiböck ...
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Wien
Umfang
168 S.
ISBN13
978-3-902406-92-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Eben war der Sarg noch da! : Geschichten vom Sinn und Unsinn des Sterbens / von Julius Müller „Die richtige Leich im richtigen Sarg zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ – man möchte meinen, dieser Bestattergrundsatz sei eine Selbstverständlichkeit. Aber im Gegenteil: In diesem Buch wimmelt es nur so von Pannen und unvorhergesehenen Zwischenfällen, die uns Menschen noch über den Tod hinaus verfolgen. Da ist die Rede von Sargträgern, die einen Streik ausrufen, von einer ägyptischen Sängerin, der es als einzigem nicht-dynastischem Menschen – Pharao weiß warum ­– gegönnt war, im Tal der Könige begraben zu werden, von einer Auktion für letzte Ruhestätten, die Geld in die römische Gemeindekasse spülen sollte, von einer honorigen Tante Emma aus Bremen, die als russischer Admiral begraben wurde. Daneben erfahren wir allerlei über die Kunst des rechten Sterbens: So möchte etwa Jack Nicholson sterben wie ein Indianer und in einer luftigen Baumkrone bestattet werden, während Claus Peymann die Nachbarschaft Bert Brechts auf dem schönen Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin allen Baumwipfeln vorzieht und Charles Aznavour dem armenischen Sippendenken Rechnung trägt, indem er mit 12 Verwandten in einem romantischen Kreuzgang liegen will. In Müllers Geschichtensammlung zeigt sich also der Tod so mannigfaltig und abenteuerlich wie das Lebens selbst und entledigt sich dabei ein paar unbeschwerte Stunden lang seines düsteren Kleides.
Weiterführende Links

Erhältlich in folgenden Bibliotheken

Entlehnbar Gemeindebücherei Bad Fischau-Brunn
Entlehnbar Haydn-Bibliothek Hainburg Anfahrt Anfahrt