Phoolan Devi
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Phoolan Devi
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| Untertitel |
die Rebellin
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
Bd. 13
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| Auflage |
1. Aufl.
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| Verlag | |
| Ort |
Hamburg
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| Jahr | |
| Umfang |
176 S.
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| ISBN13 |
978-3-942281-83-6
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Phoolan Devi – Die Rebellin / von Michaela Karl, Hilmar König
Die indische Sozialrebellin Phoolan Devi wurde am
10. August 1963 in einem kleinen Dorf im Bundesstaat
Uttar Pradesh geboren. Ihr Name bedeutet im Dia-
lekt ihrer Kaste „Die Blume“.
Im Alter von elf Jahren wurde sie mit einem 24 Jahre älteren Mann zwangsverheiratet, von diesem schwer
misshandelt, vergewaltigt und später verstoßen.
Nach der Rückkehr in ihr Dorf galt sie als vogelfrei,
wurde von mehreren Männern vergewaltigt, und ihre
Familie weigerte sich sie aufzunehmen. Kaum sieb-
zehn Jahre alt schloss sie sich einer Bande von Freischärlern an und wurde später ihre Anführerin. Drei
Jahre lang führte sie ihren Kampf gegen das Kastenwesen, überfiel Banken und Geschäfte und verteilte
die Beute an die sogenannten „Unberührbaren“ und
an Mitglieder der untersten Kasten.
Ihre Geschichte ist die einer Frau, die sich in einem
Land der Dritten Welt gegen die erdrückende Atmosphäre sexistischer Gewalt und frühkapitalistischer
Ausbeutung auflehnte und dazu das Mittel bewaffneter Gegengewalt wählte. Am 12. Februar 1983 stellte
sich Phoolan Devi nach einer gnadenlosen Menschenjagd den Justizbehörden. Nach elf Jahren Zuchthaus
wurde sie 1994 wegen eines Krebsleidens begnadigt.
1996 wurde sie als Abgeordnete der sozialistischen
Samajwadi Party ins Parlament gewählt. Dem gehörte sie bis zu ihrer Ermordung am 25. Juli 2001 an.
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| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Frauenbibliothek AEP Innsbruck |
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