Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit - Biotechnologie, Reproduktion und Familie im 21. Jahrhundert

Bezeichnung Wert
Titel
Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit - Biotechnologie, Reproduktion und Familie im 21. Jahrhundert
Verfasserangabe
Kitchen Politics (Hrsg.) ; Melinda Cooper, Catherine Waldby, Felicita Reuschling, Susanne Schultz ; Übersetzungen der Texte von Melinda Cooper und Catherine Waldby aus dem Englischen von Max Henninger, mit Unterstützung von Susanne Schultz
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Band 3
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Münster
Jahr
Umfang
150 Seiten
ISBN13
978-3-942885-86-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit : Globale Bioökonomie im 21. Jahrhundert / von Melinda Cooper, Catherine Waldby, Felicita Reuschling Ebenso wie unbezahlte Haus-und Sorgearbeit lange als außer-ökonomisch oder „natürlich“ angesehen wurde, gilt dies heute für die Verfügbarkeit von lebendigen Körperstoffen und -prozessen in Reproduktions- und Biotechnologien im Zusammenhang mit der sogenannten Eizell-„Spende“ oder „Leihmutterschaft“. Der 3. Band der Reihe kitchen politics fokussiert die Sphäre der Reproduktionsmedizin und Biotechnologie als Bestandteil von Wertschöpfungsprozessen und diskutiert diese im Zusammenhang mit dem Konzept der Reproduktionsarbeit. Die Übersetzung eines grundlegenden Textes von Cooper/Waldby ermöglicht eine sachkundige Einführung in die verschiedenen Technologien und deren Problematik. In einem neuen Text setzt sich Cooper kritisch mit dem Arbeitsbegriff bei Marx auseinander und hinterfragt die stillschweigende Voraussetzung des männlichen Familienernährers im bürgerlichen Recht. Ergänzend diskutieren Felicita Reuschling und Susanne Schultz – unter anderem in einem Interview mit Cooper – die politischen Konsequenzen und Grenzen einer auf den Arbeitsbegriff fokussierten Diskussion.
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