Wischera

Bezeichnung Wert
Titel
Wischera
Untertitel
Antiroman
Verfasserangabe
Warlam Schalamow ; aus dem Russischen von Gabriele Leupold ; herausgegeben und mit einem Nachwort von Franziska Thun-Hohenstein
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Band 6
Auflage
Erste Auflage
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
270 Seiten
ISBN10
3-95757-256-8
ISBN13
978-3-95757-256-1
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Wischera : Antiroman / von Warlam Schalamow 'Am 19. Februar 1929 wurde ich verhaftet. In diesem Tag und dieser Stunde sehe ich den Beginn meines gesellschaftlichen Lebens – die erste wahre Prüfung unter harten Bedingungen.' Warlam Schalamow ist noch keine 22 Jahre alt, entschlossen, sein Leben in den Dienst seiner politischen Ideale zu stellen, als er verhaftet wird und im Butyrka-Gefängnis anderthalb Monate in einer Einzelzelle verbringen muss. Wischera sind die von Schalamow als ›Antiroman‹ bezeichneten Erinnerungen an seine erste Verhaftung und an das Zwangsarbeitslager am Fluss Wischera im Nordural, in dem er drei Jahre verbrachte. Es sind die ›Lehrjahre‹ eines Schriftstellers, der wie kein anderer das stalinistische Lagersystem mit literarischen Mitteln darstellte. Neben den Erzählungen aus Kolyma belegt vor allem dieses unvollendet gebliebene autobiografische Buch seine prinzipielle Zurückweisung der Romanform nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und seine Suche nach neuen Möglichkeiten des Prosaschreibens.
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