Frühstücksverhalten und sportmotorische Leistungsfähigkeit bei Tiroler Volksschulkindern

Bezeichnung Wert
Titel
Frühstücksverhalten und sportmotorische Leistungsfähigkeit bei Tiroler Volksschulkindern
Verfasserangabe
Jeremias BEd Haueis ; BSc MSc Maria do Carmo Greier. Priv.-Doz. Mag. Mag. Dr. Nikolaus Greier
Medienart
Sprache
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Ort
Stams
Jahr
Schlagwort
Annotation
Zusammenfassung
Hintergrund: Die abnehmende sportmotorische Leistungsfähigkeit und generelle
körperliche Aktivität und die zunehmende Vernachlässigung des Frühstücks können
allesamt gesundheitsschädigende Folgen mit sich bringen. Bereits im Schulalter ist dies
bemerkbar und deshalb muss bereits im Kleinkindalter präventiv dagegen vorgegangen
werden.
Zielsetzung: Ziel dieser Untersuchung war es den Zusammenhang zwischen dem
Frühstücksverhalten und der sportmotorischen Leistungsfähigkeit von Tiroler
Volksschulkindern zu beschreiben.
Methodik: Die Daten des Frühstückverhaltens wurden anhand des WHO-HBSC
validierten Fragebogens erhoben und mit den vier Items des Deutschen Motorik-Tests 6-
18 (DMT 6-18) 20-Meter-Sprint, Standweitsprung, Sit-ups und 6-Minuten-Lauf auf
Signifikanz geprüft. Es wurden neun- und zehnjährige Volksschulkinder (N = 81) aus
fünf verschiedenen Volksschulen im Tiroler Oberland befragt und getestet. Die
vorliegenden Daten wurden sowohl als absolute Häufigkeiten (N) und relative
Häufigkeiten (%) als auch als Mittelwerte (MW) mit Standardabweichungen (SD)
dargestellt. Normalverteilungsprüfungen (NV) wurden mittels Shapiro-Wilk-Tests und
Unterschiedsprüfungen bei NV mit t-Tests durchgeführt, während Häufigkeiten mit Chi2-
Tests ermittelt wurden. Das Signifikanzniveau wurde auf 0,05 gesetzt.
Ergebnisse: Volksschulkinder, die jeden Tag unter der Woche frühstücken, erzielten in
den beiden getesteten Items, 20-Meter-Sprint und 6-Minuten-Lauf, des DMT 6-18
signifikant höhere Ergebnisse (p < 0,05) als jene, die nie oder unregelmäßige frühstücken.
Bei den Testitems Sit-ups und Standweitsprung konnte keine Signifikanz gefunden
werden. Es konnte zudem kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem BMI und dem
Frühstücksverhalten gefunden werden (p = 0,320).
Altersbeschränkung
0
Urheber
Priv.-Doz. Mag. Mag. Dr. Nikolaus Greier